Google Data Studio Tipp 2: Kläre folgende Punkte bevor du ein Dashboard erstellst

4 Schritte zum erfolgreichen Dashboard

Um ein gutes Dashboard erstellen zu können, bedarf es einer Menge an Vorarbeiten. Folgende 4 Schritte sind meiner Erfahrung nach die Voraussetzung für ein erfolgreiches Dashboard.

Bedenke dabei, dass die nötigen Vorarbeiten und Abklärungen mindestens genauso viel Zeit in Anspruch nehmen wie die eigentliche Erstellung des Dashboards.

Vorarbeit: Die einzelnen Schritte

Bevor du beginnst das eigentliche Dashboard zu erstellen, solltest du folgende Fragen abklären:

  • Wer ist der Empfänger?
    Welche Fragen hat er? Welche Informationen benötigt er? Denn jeder hat vor allem Interesse daran, seinen eigenen Bereich zu verbessern. Daher sind für jeden Empfänger auch unterschiedliche Daten wichtig. Ausschlaggebend für ein Dashboard sind auch die Fragen: Wie groß ist das Datenverständnis des Empfängers? Muss ich vielleicht die Messwerte umbenennen, damit sie für die Empfänger besser verständlich werden?
  • Was ist der Zweck des Dashboards?
    Jedes Dashboard benötigt eine klare Zielsetzung: Warum soll dieses Dashboard erstellt werden? Was soll damit erreicht werden? Grundsätzlich soll jedes Dashboard Erkenntnisse liefern, um weitere Schritte zu planen.
    Ein Ziel könnte sein, einen Überblick über die wichtigsten Metriken zu erhalten.
    Ein weiteres Ziel könnte sein, die Daten einem größeren Nutzerkreis zur Verfügung zu stellen, welcher kein Know-How und keinen Zugang zu den Ursprungsquellen hat.
  • Daten und Messwerte
    Welche Daten sind relevant zur Messung der Hauptmarketingziele und sollen dargestellt werden? Mit welchen Metriken kann ich unseren Erfolg messen? Welche Filter und Segmente benötige ich? Welcher Auswertungszeitraum ist sinnvoll? In welchem Zeitraum kann ich Veränderungen und Trends gut erkennen und regulierend eingreifen?
  • Datenquellen
    In welchen Datenquellen finde ich die benötigten Informationen? Die aktuell meist genutzten Datenquellen für ein Marketing-Dashboard sind Google Analytics und die Google Search Console. Ist für den Dashboard-Ersteller ein Zugang zu diesen Datenquellen vorhanden?

Wenn du diese Punkte geklärt hast und die notwendigen Informationen zusammengetragen hast, dann wird es wesentlich einfacher für dich ein Dashboard zu erstellen, das dir wirklich weiterhilft.

Tipp:

Nachdem du das Dashboard erstellt hast, ist der Empfänger dran: Er prüft das Dashboard und nimmt es ab! Folgen Fragen helfen ihm dabei:

  • Sind alle wichtigen Informationen enthalten?
  • Ist alles verständlich dargestellt und gut aufbereitet?
  • Wird es dem Empfänger helfen, Entscheidungen zu treffen?

Google Data Studio Tipp: Wichtige Punkte vorab klären

Bernadette Hohns

Bernadette Hohns ist seit 2007 im Online Marketing tätig –  ihr Fokus heißt: Web-Analyse. Zu Bernadettes Schwerpunkten zählen Web Analytics Audits, Kontoeinrichtungen, Trackingkonzepte und strategische Planung zur Integration der Webanalyse im Unternehmen. Besonders brennt sie für maßgeschneiderte tiefergehende Reportings mit Data Studio.
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